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Am Mittwoch 12.01.2022 und Freitag 14.01.2022 starten beim Verein Kobudo Kampfsport Friedberg Wetterau e. V. neue Kurse. 

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PostHeaderIcon Karate und Kobudo, eine untrennbare Einheit

 Karate und Kobudo sind für uns keine getrennten Kampfkünste, sondern bilden eine untrennbare Einheit.

 

Ryukyu Kobudo Shotokan geht auf den leider 1997 verstorbene Dr. Georg Stiebler zurück. Der Shotokan Karateka Stiebler (6. Dan Karate, 6. Dan Kobudo) studierte das Ryukyu Kobujutsu nach Inoue und formte durch die harmonische Kombination beider Stile einen Kobudo Stil, der die perfekte Ergänzung zum Shotokan Karate darstellt.

Das Shotokan Kobudo baut auf den Bewegungsformen des Shotokan Karate auf und beinhaltet die Teilgebiete Hanbojutsu, Bojutsu, Saijutsu, Tonfajutsu und Kamajutsu.

 Wir trainieren mit

 - dem Hanbo

Der Hanbo ist ein Kurzstock der ca. 91 cm lang ist. Mit ihm können vor allem Schläge durchgeführt werden, aber auch Hebeltechniken lassen sich leicht umsetzen. Durch seine Nähe zum Spazierstock und Stockschirm lassen sich die Hanbotechniken ideal in der Selbstverteidigung einsetzen.

- dem Bo

Der Bo ist ein Langstock der ca. 182 cm lang ist. Er gilt als die Hauptwaffe des Ryukyu Kobudos und ist vielseitig anwendbar. Vor allem seine große Reichweite ist die Stärke dieser Waffe.

 

- den Tonfa

Das Tonfa war früher der Griff eines Mühlsteins. Für ihn charakteristisch sind vor allem drehende Schläge, aber auch Hebel, Schläge und Stiche sind durchführbar. Sie werden auch gerne als Polizeiwaffen eingesetzt.

  - den Kama
Kama sind normale Reissicheln, die von japanischen Bauern noch heute auf den Feldern eingesetzt werden. Vor allem Schneidetechniken werden mit dieser Waffe ausgeführt.
 

- den Sai

Die Sai-Gabel ist die einzige Waffe des Ryukyu Kobudos, die ursprünglich als Waffe konzipiert wurde. Die Seiten sind zum Blocken geeignet und die Spitze kann zum Stechen oder Schlagen benutzt werden.

 

Während Hanbo und Bo immer einzeln verwendet werden, kommen Tonfa, Kama und Sai in der Regel paarweise zum Einsatz.

 

Im Vordergrund steht beim Training immer
der Aspekt der Körperertüchtigung,
die Achtung vor dem Partner und
der Grundsatz,
dass Shotokan Kobudo (wie auch Shotokan Karate) grundsätzlich kontaktlos ausgeführt wird.

 

Dadurch wird vor allem die Körperbeherrschung und Reaktionsgeschwindigkeit gefördert. Das Training ist altersunabhängig und kann sowohl von Kindern (ab ca. 6 Jahre) bis in hohe Alter (keine Altersgrenze) ausgeübt werden. Die durch den DOSB lizensierten Trainer gewährleisten ein für jedes Alter angemessenes und ausgewogenes Training.

 

Die Grundsätze von Gichin Funakoshi haben uneingeschränkte Geltung.

 

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